Presseberichte

 

 

Wir und unsere Aktivitäten im Spiegel der Presse

EU-Beitritt Litauen, ein Verein musste helfen

Verlierer des Beitritts von Litauen in die EU wären viele arme Schlucker, die sich in einer Armenküche in Jurbarkas ihr tägliches Mittagessen holen! Was war geschehen? Plötzlich reichen die hygienischen Zustände nicht mehr aus! Die EU-Richtlinien erfordern höhere Anforderungen.

Die Küche sollte geschlossen werden. Welch ein bürokratischer Schnellschuss ohne Rücksichtnahme auf Zeit für Anpassungen! Eingesprungen ist der Verein „Berliner Polizisten helfen e.V.“. Schon seit vielen Jahren in dieser Region tätig, brachte ein Sondertransport im März die notwendigen Gegenstände wie Installationsrohre, Farben, Fliesen, Armaturen und Spülen nach dort. Nicht nur Polizisten sind im Verein.

Zwei BVG`ler machten diese Tour im März. Arthur Boyd, 2. Vorsitzender des Vereins, konnte noch den Kollegen Harald Weber zum Mitfahren gewinnen. Dieser war von der Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Hilfsaktionen vor Ort so angetan und überzeugt, dass er spontan dem Verein beitrat und bei der jetzigen Haupttour gleich wieder mit dabei war. 5 Sattelzüge und zwei LKWs mit Hänger wurden in 4 Tagen wieder bis unter die Hutkrempe voll mit den verschiedensten Hilfsgütern beladen.

Am Freitag, den 13.Mai um Null Uhr fuhr die Kolonne dann los. Rd. 1000 km mit einer Zwischenübernachtung waren zu bewältigen. Nahezu 20 Mitglieder opferten hierfür wieder einmal mehr ihre Freizeit und Teil ihres mühsam Ersparten, um diese nunmehr 18 und 19. Hilfsgütertransporte wohlbehalten bis nach Litauen zu bringen. Als Besonderheit war diesmal ein (ausgemusterter) Mannschaftswagen für die dortige Polizei sowie ein feuerrotes Motorrad der Marke MZ 150 für Erkundungsfahrten der dortigen Feuerwehr mit dabei. Bewohner und Personal der dortigen Behindertenschule, des Krankenhauses sowie des örtlichen ASB erwarteten den Transport wie in jedem Jahr wieder voller Erwartung.

Bringen ihnen die Hilfsgüter doch jedes Mal ein kleines Stück weiter in der Verbesserung ihrer Lebensqualität. Diesmal war neben vielen Paletten Zement, Lebensmitteln und Möbeln sowie der üblichen Kleidung auch ein komplettes Sprachlabor mit an Bord. Eine knappe Woche im Zeichen der humanitären Hilfe und das Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen – so kann man auch die Pfingstfeiertage verbringen.


Der Nordberliner im Mai 05 * Überraschung im City-Kino

Auch dieses Jahr gab es wieder für eine kleine Schar russischer Kinder aus der Brandenburg-Klinik in Wandlitz eine Überraschung. Auf Einladung des Vereins „Berliner Polizisten helfen e.V.“ waren sie mit ihren Müttern im City-Kino in der Müllerstraße in Wedding. Einige im Rollstuhl oder mit Gehhilfen, einer blind – alle noch an den Folgen von „Tschernobyl“ leidend. Wie bereits im letzten Jahr unterstütze die Kino-Chefin, Frau Gruhl, diese humanitäre Hilfe voll und ganz.

Es wurde einmal mehr deutlich dass es ihr ein Herzensbedürfnis ist hier helfen zu können. Zur Einstimmung gab es für jeden gleich eine Tüte Popkorn. Aber nicht nur das. Die beim „Spatzenkino“ ausgewählten Trickfilme über die Erlebnisse eines Maulwurfs, mit lehrreichen Elementen versehen, waren schon ein Highlight. Beim „Hai am Klavier“ in russischer Sprache war der Kinosaal dann vom Lachen der Kinder erfüllt. Das Eis war gebrochen. Dies merkte man auch bei der im Anschluss auf ihre Vermittlung hin vom Bistro-Restaurant du Centre Fran Vais gespendeten Kaffeetafel.

Es war eine gelöste Stimmung. Die gut besuchte nächste Vorstellung bewies übrigens einmal mehr: Nicht nur wegen der reichlich vorhandenen Parkplätze „am Eifelturm“ können in diesem familienfreundlichen Kino (humane Preise) gezielt ausgesuchte Filme in entspannter Atmosphäre gesehen werden. Eine Überraschung folgte aber noch. Wo in Weißrussland gibt es schon so etwas wie „Jacks Fun World“ Indoor-Freizeitpark in der Miraustraße 38. Eisenbahnfahrt, Wasserscouter und anderes ließen diesen Besuch für die Kinder und Mütter zu einem unvergesslichem Erlebnis werden.

Diese Herauslösung aus dem „grauen Alltag“ war umso wichtiger, als eines von den zur Zeit in Wandlitz untergebrachten Kindern am Tag zuvor im Krankenhaus ein Bein amputiert werden musste! Betroffenheit, aber auch mit einem Gefühl, wieder einmal etwas richtiges und gutes angepackt zu haben, brachten wir die Kinder in ihr jetziges Zuhause nach Wandlitz zurück.

Seit 10 Jahren Unterstützung über die Grenzen Deutschlands hinaus Verein "Berliner Polizisten helfen" feierte Geburtstag

Reinickendorf
Die Polizei, dein Freund und Helfer. Ein Satz, den viele Menschen oft sehr zweideutig benutzen. Den Menschen im litauischen Smalininkai, einem 1000 Seelen ­ Dorf, kommt er völlig ohne Hintergedanken über die Lippen. Ebenso wie den Schülern der polnischen Behindertenschule Rzadkowo oder den Menschen im türkischen Gölyaka. Sie alle haben nicht nur erfahren, was es heißt, auf Hilfe angewiesen zu sein, sondern auch, diese schnell und unbürokratisch zu bekommen.

Und zwar aus Deutschland - vom Verein Berliner Polizisten helfen e.V. Ins Leben gerufen wurde die­ser Verein Anfang April 1994. Die sieben Gründungsmitglieder waren allesamt Polizisten beziehungsweise "aktive Lan­desbeamte des Polizeipräsidenten in Berlin", wie es in der amtlich korrekten Fachsprache heißt. "Ganz zu Beginn, also in den Jahren 1994 bis 1997, haben wir hauptsächlich den Landkreis KeIme in Litauen unterstützt", erzählt Heinz Puttlitz, Vorsitzender des Vereins.

"Die ersten Ladungen bestanden vor allem aus Hygieneartikeln, Kindernahrung, Medikamenten, medizinischem Bedarf, Rollstühlen oder anderen Krankenhauseinrichtungen. Aber auch gut erhaltene Bekleidung, Süßigkeiten oder Spielzeug haben wir mitgenommen. " Heute ist der Verein nicht nur offen für alle, sondern engagiert sich über das Land Litauen hinaus auch noch in Polen und der Türkei. Ein Grund, am vergan­genen Sonnabend ausgiebig das zehnjährige Bestehen zu feiern. "Bis zum heutigen Tag haben wir mit 15 Hilfstransporten über 600 Tonnen Güter an meist sehr bedürftige Menschen in Osteuropa und der Türkei verteilt", erklärt Puttlitz stolz. Rechnet man den Wert aller LKW-Ladungen zusammen, kommt man leicht auf eine Summe, die sich im zweistelligen Millionenbereich bewegt.

"Doch was zählt schon das Materielle gegenüber den Eindrücken, die sich oft nur schwer in Worten wiedergeben lassen", meint Puttlitz nachdenklich. " Die Freude der Kinder eines Waisenhauses über ein neues Spielzeug zum Beispiel oder der Dankbarkeit alter Leute für ein wenig neue Kleidung." Gerade die sich immer weiter verschlechternde Situation der Menschen in Osteuropa veranlasst die inzwischen 50 Mitglieder des Vereins, sich auch in den kommenden Jahren weiter aktiv für "ihre" Nachbarn einzusetzen und gezielt Hilfsgüter in Gebiete zu transportieren, in denen die Menschen Not leiden und diese dort zu verteilen. "Zurzeit organisieren wir ein bis zwei Hilfstransporte pro Jahr", sagt Puttlitz.

"Unser Ziel ist es, dabei vor allem den Ärmsten der Armen zu helfen. " Keine Frage, dass sich so auch viele persönliche Kontakte ergeben. Ein durchaus gewollter Effekt, denn neben der akuten Hilfe steht bei dem "Berliner Polizisten helfen e.V." vor allem der Gedanke der Völkerverständigung im Vordergrund. Vorurteile werden abgebaut, Freundschaften geschlossen. "Wir waren damals einer der ersten Vereine, die sich in Osteuropa engagiert haben", erklärt Puttlitz stolz. "Da war an die Ost-Erweiterung der EU noch gar nicht zu denken. " Ein Umstand, den auch andere zu schätzen wissen.

So erschienen zur Feier des Tages der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Wolfgang Betcke, der Bezirksbürgermeister von Mitte, Joachim Zeller sowie als Abgesandte der Botschaft der Republik Polen Monika Grudsihska-Lesniak. Sie alle bedankten sich bei den Mitgliedern des Vereins für die umfangreiche Hilfe. In Vertretung der Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura verlieh Wolfgang Betcke "als Dank und Anerkennung für besonderes ehrenamtliches Engagement zum Wohle des Bezirkes Reinickendorf" Silbertaler an Barbara Schulze, Hans Zinner und Ronald Bernecker.

"Sie haben im Verein bewiesen, dass Sie nicht nur an den Belangen der Bürger interessiert sind, sondern auch darüber hinaus blicken", würdigte Joachim Zeller die Arbeit der 50 Ehrenamtlichen. Die nächste Tour nach Litauen ist bereits geplant. Am 14. Mai geht es los. "Wer Lust oder Zeit hat, sich zu engagieren, zu spenden oder für 6 Euro pro Monat Mitglied werden will, der kann sich einfach unter der Telefonnummer 462 46 30 melden. "


Der Nordberliner im April 2004
Auch vor und nach der Feier herrschte eine entspannte Atmosphäre. Aus Polen Monika Grudsihska-Lesniak (Ii.) im Gespräch mit Heinz Puttlitz, Wolfgang Betcke und Heinz Schulze. Foto: tm

Alte Möbel“ für einen guten Zweck!

Wenn der nächste Hilfsgütertransport des Vereins „Berliner Polizisten helfen e.V.“ in Richtung Osten fährt, gehen diverse Möbelstücke aus dem Siemens-Dynamowerk in Berlin mit auf die lange Reise. Könnten Möbel Gefühle ausdrücken, würden sie sicher frohlocken. War eine Verarbeitung zu Sägespänen schon so gut wie sicher, beginnt für sie jetzt doch noch einmal ein Lebensabschnitt unter neuer Obhut in einer völlig neuen Umgebung. Hierfür lohnt es sich, eine 3-Tagesfahrt über insgesamt rd. 1200 km nach Litauen auf dem LKW in Kauf zu nehmen. Sie sind auch nicht allein. Krankenhausbetten, Rollstühle, sanitäre Einrichtungen, Kinderspielsachen, Kleidung und div. mehr füllen meist die LKWs, 7 Stück an der Zahl.

Eine Behindertenschule, eine Armenküche, Kinderheime sowie Privatpersonen sind die Empfänger. Wenn dort Schreibtische oder Schränke vorhanden sind, stehen diese meist kurz vor dem Exitus. Aber auch die örtlichen Polizei- und Feuerwehrdienststellen um Umkreis des Städtchens Jurbarkas, ohne deren Hilfe ein solches Unterfangen durch Privathände nicht möglich wäre, freuen sich, wenn sie ihre Akten endlich einmal vernünftig unterbringen können, ohne befürchten zu müssen, dass alles zusammenkracht.

Und unsere „reisenden“ Möbel? Sie bekommen ein neues Zuhause, werden noch gebraucht und erfüllen vor allem aber einen guten Zweck. Dies ist auch das Ziel des 1994 gegründeten Vereins, dessen Mitglieder – ohne finanziellen Verwaltungsaufwand in Anspruch zu nehmen - mindestens 1x jährlich einen Hilfsgütertransport in Richtung Osten durchführen. So gelangten inzwischen gespendete Waren im Werte von rd. 10 Millionen Mark mit einem Gesamtgewicht von mehr als 600t in diese bedürftige Region! Hierzu trug nun auch das Dynamowerk bei. Vielen Dank im Namen des Vorstands.
Heinz Schultze Quelle: Berliner Morgenpost

Russisch im City Kino

Was war geschehen?
Eine kleine Schar russischer Kinder bekam am 6.12. einen besonderen Nikolaus. Auf Einladung des Vereins „Berliner Polizisten helfen e.V.“ konnten sie einmal mit ihren Müttern/Betreuerin aus der Brandenburg-Klinik in Wandlitz ausbrechen, wo sie noch heute an den Folgen von Tschernobyl behandelt werden.

Ziel des Ausflugs war das City-Kino in der Müllerstraße in Wedding. Die Chefin, Frau Gruhl, schloss sich diesem humanitären Einsatz an, verzichtete auf das Eintrittsgeld und ließ es sich nicht nehmen, sich ganz persönlich um die Gestaltung dieses Nachmittags zu kümmern. Unterstützt und beraten bei der Auswahl der Kinder-Kurzfilme wurde sie hierbei vom „Spatzenkino“.

So war es kein Wunder, dass das besondere Highlight ein Film in russischer Sprache war. Aber auch die im Anschluss auf ihre Vermittlung hin vom Bistro-Restaurant du Centre Fran Vais gespendete Kaffeetafel ließen die Kinderaugen trotz des vorher verputzten Popkorns glänzen. Es war eine sehr gelöste Stimmung. Eine Mutter drückte ihren Dank und die Gefühle damit aus, dass sie Frau Gruhl spontan in den Arm nahm. Hier kam zum Ausdruck, was Insider bereits wissen: Nicht nur wegen der reichlich vorhandenen Parkplätze „am Eifelturm“ können in diesem familienfreundlichen Kino (humane Preise) die neuesten Filme in entspannter Atmosphäre gesehen werden. Bis Anfang Januar wird z.B. noch „Findet Nemo“ gespielt.

Ehe es wieder in Richtung Brandenburg ging, wurde dann noch Mac Donald in der Markstraße aufgesucht. Anstelle der oft stattfindenden Kindergeburtstage war der separate Raum diesmal von russischen Lauten erfüllt. Die Getränke wurden auch hier vom Besitzer gespendet. Welch ein schöner, abwechselungsreicher Tag für diese vom Schicksal geschlagenen Kinder und Mütter damit gelungen war, kam dann noch einmal bei der Verabschiedung in der Klinik in Wandlitz zum Ausdruck.
Quelle: Berliner Morgenpost

Litauisches Zeltlager in der Kol. Pflanzersheim!

An der Lindauer Allee ging es fast eine Woche lang sehr fremdländisch zu. Der Verein „Berliner Polizisten helfen e.V.“ mit Schwerpunkt der Hilfsaktionen in Litauen hatte 10 Kinder zwischen 11 und 16 Jahren aus einer Behindertenschule in Smalininkai im Sinne einer Völkerverständigung eingeladen. Übernachtet wurde im Zelt. Im Garten des 1.Vorsitzenden, Heinz Puttlitz, war damit aber auch der letzte qm ausgenutzt, um alle unterzubringen. Dank Petrus ein einzigartiges Erlebnis für alle, einschließlich der Betreuer, ohne die eine Verständigung nicht möglich gewesen wäre. Ein Erlebnis auch die täglichen Gänge zum bisher nicht gekannten „warmen Duschen“ im naheliegenden Vereinsheim des BFC Alemannia 1890.

Von „berlinWeb“ einheitlich mit T-Shirts ausgerüstet konnte dort auch noch ins „Speedtennis“ hineingeschnuppert werden. Belohnt wurden sie vom Kasinowirt, Mike Jonas, mit einer Eisrunde. Im Chor dankten die Kinder in Deutsch! Der Start der Unternehmungen aber war ein Besuch der Behindertenschule „Schule am Park“ am Eichborndamm. Eine gelungene Theateraufführung der Schulkinder, das Probeliegen auf dem Wasserbett im Ruheraum sowie das Grillen im Freien ließen die Kinderaugen strahlen. Im Gegenzug wurde heftig geklatscht, nein sogar mitgetanzt, als sich die Litauischen Kinder mit einer eigenen Aufführung bedankten. Zoo, Tag der offenen Türen bei Feuerwehr und Wasserschutzpolizei, Kreuzberger Festwochen sowie die Filmstudios Babelsberg gehörten zum Besuchsprogramm.

Man konnte es kaum glauben, ein Flugzeug war wohl etwas neues. Also rauf auf die Aussichtsterrasse des Flughafen Tegels, um einen direkten Eindruck der „fliegenden Kolosse“ zu bekommen.. Dies, wie auch die U-Bahnfahrten zählten wohl mit zu den Höhepunkten für Kinder aus einem Ort mit nur rd. 2000 Einwohnern, wobei die Kinder dieser Schule nicht nur aus diesem Ort, sondern aus Jurbarkas bzw. dieser Region kommen. Ein sichtbarer Höhepunkt dann das Gartenfest in der Kol. Pflanzersheim!

Die Kinder stellten nochmals ihr musisches Talent unter Beweis. Überaus große Freude bereitete ihnen aber das Tanzen zur abendlichen Discomusik. Viele haben durch Spenden/Unterstützung dazu beigetragen, dass diese Aktion des Vereins mit den nicht unerheblichen Kosten, vor allem der An- und Rückfahrt im gemieteten Bus, durchgeführt werden konnte. Alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Nicht unerwähnt wollen wir aber lassen, dass die Toilettenbetreuer im Zoo, egal wer, auf ihre Cents verzichtet haben. Die Aussage hierzu: Nehmt es lieber für die Kinder! Ein beispielhaftes Verhalten für Solidarität, welches zum Nachdenken durchaus Anlass geben kann. Danke.

Dank aber auch dem Vertreter des litauischen Botschafters, Vytautas Gudaitis, der es sich am vorletzten Abend nicht nehmen ließ, persönliche Eindrücke aus der „Kurzheimat“ der Besucher innerhalb der Gartenkolonie mit in die Botschaft zu nehmen. Diese Woche wird vielen Beteiligten, nicht nur den Kindern, sicher unvergesslich bleiben. Jetzt geht es für die Vereinsmitglieder um die nächste Aktion. Vor Ort soll den Geschädigten der Hochwasserkatastrophe in der sächsischen Stadt Dohna. geholfen werden. Spenden würden sehr helfen. Sie werden direkt umgesetzt, weil keine Verwaltungskosten anfallen.
Quelle: Berliner Morgenpost

Hilfstransport für Kudowa und Duszniki Zdrój

Vom 15.11.-17.11.2002 führte die Berliner Gruppe “Polizisten helfen” gemeinsam mit Kudowa`s Berliner Partnern einen Hilfstransport durch. Je ein Lkw der Berliner Polizei und der Berliner Feuerwehr transportierten große Mengen medizinische Hilfsgüter wie z.B. Krankenhausbetten, Op.-Bedarf, Sterilmaterial etc. zum Schwerpunktkrankenhaus in Duszniki Zdró.

Dieses Krankenhaus, auch für die medizinische Versorgung Bad Kudowa zuständig, ist wegen Geldknappheit seit längerem von Schließung bedroht. Der Hilfstransport beinhaltete auch Spenden für das Kulturhaus “Zeitwege” in Bad Kudowa und für bedürftige Einwohner der Stadt. Die mitreisenden Mitglieder der “Polizisten helfen”-Gruppe zeigten sich begeistert von der Gastfreundschaft, der schönen Landschaft und besonders von der Stadt Kudowa Zdrój und versprachen, in den nächsten Jahren auch privat zu besuchen. Bei einem Treffen der Mitglieder der “Polizisten helfen”, der Freunde von KuK e.V. bedankten sich die Bürgermeister Krecichwost und Maziarz, der Medizinische Direktor des Krankenhauses Duszniki sowie Dr. Burger bei den Berlinern für die großzügige Unterstützung, die auch ein wichtiges Argument im Kampf für die Erhaltung dieser wichtigen medizinischen Einrichtung darstelle.


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